Die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen!

Eckpfeiler eines neuen Gesellschaftsvertrags für Nordrhein-Westfalen

Mit der Verabschiedung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie im Juni 2016 besteht nun für NordrheinWestfalen ein themenübergreifender Handlungsrahmen für die notwendige Transformation hin zu einer sozial gerechten, ökonomisch erfolgreichen und ökologisch verantwortlichen Gesellschaft. Die Landesregierung hat die Strategie in einem zweijährigenKonsultationsprozess erarbeitet. Dieser Entwicklungsprozess wurde von zahlreichen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Kommunen, Kirchen, Verbänden,Wirtschaft und Wissenschaft konstruktiv begleitet. Mit über 70 Zielen und Indikatoren beschreibt die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie, wie aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für das Land durch die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen begegnet werden kann.


Mit der Strategie begegnet die Landesregierung nicht nur den eigenen landesweiten Herausforderungen, sondern stellt die eigenen Ziele in den Kontext nationaler und globaler Nachhaltigkeitsziele. So greift die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie die im September 2015 verabschiedete 2030-Agenda, die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Ergebnisse des UN-Klimagipfels von Paris bewusst auf.
Die Landesregierung ist nun gefordert, die NRWNachhaltigkeitsstrategie als übergeordnetes Handlungsprinzip wirksam werden zu lassen, indem sie diese als politische Rahmenbedingung in das Alltagsgeschäft der Landespolitik und -verwaltung sowie das kommunale Handeln übersetzt.

Mit der hier zum Download bereit stehenden Broschüre laden wir die jetzige und zukünftige Landesregierung sowie Landespolitik ein, zusammen mit den zivilgesellschaftlichen Organisationen auf Grundlage der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Gesellschaftsvertrags anzugehen. Im vorliegenden Positionspapier
beschreiben wir zentrale Eckpfeiler eines neuen Gesellschaftsvertrages, mit dem Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt, ökonomische Resilienz sowie Vitalität und Lebensqualität unter Wahrung der Planetaren Grenzen und der Übernahme globaler Verantwortung realisiert werden können.


UNTERZEICHNER:
• Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe)
der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW)
• Arbeitsgemeinschaft für Natur und Umweltbildung (ANU) e.V.
• Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. – Landesverband NRW (BUND NRW)
• collaborating centre on Sustainable consumption and Production gGmbH (cScP)
• Deutscher Gewerkschaftsbund – Bezirk NRW (DGB NRW)
• Deutscher Mieterbund NRW e.V.
• Eine Welt Netz NRW e.V.
• Evangelische Kirche im Rheinland
• Evangelische Kirche von Westfalen
• Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung e.V. (FUgE Hamm)
• Konvent des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene (GMÖ)
der Evangelischen Kirche im Rheinland
• Germanwatch e.V.
• Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW)
• KölnAgenda e.V.
• Koordination Südliches Afrika (KOSA) e.V.
• Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.
• Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/ Gleichstellungsstellen NRW
• Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.
• Landesverband Regionalbewegung NRW e.V.
• Landesvereinigung Ökologischer Landbau (LVÖ) NRW e.V.
• Prof. Dr. Reinhard Loske Professor für Politik, Nachhaltigkeit und
Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke
• Naturschutzbund Deutschland e.V. – Landesverband NRW (NABU NRW)
• SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
• TransFair e.V. – Fairtrade Deutschland
• Verbraucherzentrale NRW e.V.
• ver.di – Landesbezirk NRW
• Verkehrsclub Deutschland e.V. – Landesverband NRW (VcD NRW)
• Wissenschaftsladen Bonn e.V. (WILA Bonn)


Gemeinsam für ein nachhaltiges NRW :: stellungnahme_nrw-nachhachhaltigkeitsstrategie_umsetzen.pdf

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