GMÖ

Gemeindedienst für Mission und Ökumene

Essen 2010 / Foto: Leo Drummond

Der Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine Einrichtung in den Kirchenkreisen der Ev. Kirche im Rheinland. Ziel der Arbeit des GMÖ ist es, das Engagement der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im globalen Horizont zu fördern und zu unterstützen. Dabei arbeiten wir intensiv mit unseren weltweiten Partnerkirchen zusammen.




Engagiert Kirche sein: Kirche für eine faire Welt

Samstag, der 29. Oktober 2016, 14:30 Uhr bis 16:00
Trinitatiskirche Köln, Filzengragen

Im Raum der Entdeckungen" thematisiert der Tag der Inspiration zwölf bewegende Herausforderungen an Kirche und Gesellschaft. Am Beispiel unserer Bekleidung und unserer Schuhe fragen wir danach, wie glaubwürdig wir in Erscheinung treten und welche Schritte der Gerechtigkeit wir gehen können.
Wie kann Glaube authentisch und glaubwürdig gelebt und erlebt werden? In der Kölner Innenstadt mit seinen vielen Mode- und Schuhgeschäften gehen wir am Beispiel von Kleidung und Schuhen der Frage nach, ob und wie fairer Konsum möglich ist. Wir kommen dazu ins Gespräch mit Gisela Burckardt, von Femnet, die sich für faire und nachhaltige Bekleidung einsetzt, und Anton Pieper vom Südwind-Institut, der dort die Kampagne "Chance your Shoes" betreut. Wir sprechen mit Ute Müller, der Leiterin Qualitätsmanagement / Nachhaltigkeit der Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG und lassen uns von Santa Meyer-Nandi inspirieren, die die Schwierigkeiten eines nachhaltigen Lebensstils für sich als Herausforderung entdeckt hat (findingsustainia.org).

Die Leitung der Veranstaltung haben Pfarrerin Martje Mechels und Ariane Stedtfeld vom GMÖ Niederhein und Pfarrer Dr. Kai Horstmann, vom GMÖ Köln Bonn.  ::  weiterlesen

nach oben

Tag der Inspiration

Samstag, der 29. Oktober 2016, 09:30 Uhr
Köln, Gürzenich

Am Vorabend zum 500. Reformationsjahr möchten wir in die Zukunft schauen: Tag der Inspiration für unsere ganze Landeskirche – in ökumenischer Weite. Zum Mitdenken und Mitmachen sind alle eingeladen, die Glauben zum Ausdruck und Kirche in Bewegung ­bringen möchten.
Auf der Seite glaubensreich.de kann man sich ab sofort anmelden! Dort findet sich auch eine ausführliche Übersicht über das Programm des Tages.

 ::  weiterlesen

nach oben

„Staat machen“ – Auf dem Weg zur Anerkennung Palästinas

Samstag, der 26. November 2016, 10:00 Uhr bis 16:00
Evangelische Lukaskirchengemeinde, Kaiser-Karl-Ring 25, 53111 Bonn

Die Landessynode unserer rheinischen Kirche hat im Januar einen Beschluss unter der Überschrift „Schritte auf dem Weg zu Gerechtigkeit und Frieden in Israel und Palästina“ gefasst hat. Beschlossen wurde, dass die EKiR für die völkerrechtliche Anerkennung der palästinensischen Eigenstaatlichkeit durch die Bundesrepublik Deutschland eintritt. Um diesen Beschluss und seine Einordnung wird es bei unserem diesjährigen PIR-Tag gehen.
Wir freuen uns, dass wir Frau Botschafterin Daibes von der palästinensischen Gesandtschaft in Berlin als Gesprächspartnerin gewinnen konnten. Rene Wildangel, Länderreferent bei Amnesty International, haben wir um einen Impuls zur Frage gebeten, welche Herausforderungen und welche Chancen er auf dem Weg zur staatlichen Anerkennung in Palästina selber sieht.
In einer weiteren Runde soll noch einmal der Beschluss unserer rheinischen Synode aus politischer und aus kirchenpolitischer Perspektive diskutiert werden.  ::  weiterlesen

nach oben

Reise in die USA

UCC - Kirche veranstaltet Friedenstreffen

Mount Rushmore - South Dakota

Zu einem Jugendtreffen unter dem Motto "Partners in Peace" lädt die evangelische Partnerkirche UCC (United Chruch of Christ) Jugendliche in die USA ein. Aus der EKiR werden drei Delegierte zu dem Treffen reisen: Claire Brown, Jennifer Aden und Jan Kock. Begleitet werden sie von Claudio Gnypek (GMÖ).

Die UCC versteht sich als "Kirche des gerechten Friedens" und setzt sich u.a. für die Rechte von Schwarzen, indigenen Völkern und Minderheiten in den USA ein. Es wird interessant sein zu erfahren, was Friedensarbeit in diesen Zeiten der rassistischen Gewalt und des Präsidentschaftswahlkampf bedeutet.

Wir werden von der Reise Berichte und Fotos auf diesem Blog veröffentlichen:

http://reise.ekir.de/

Ab dem 5. August 2016 geht es los.




Segel setzen, zu neuen Ufern aufbrechen

Rückblick auf das Pfingstfest beGeistert 2016 - Weite wirkt

Weite Wirkt

Chor Reimai aus Westpapua (Foto: Christoph Jendral)

Hier werde die Eine Welt lebendig und spürbar, sagte Ministerpräsidentin Kraft als Schirmherrin der Kampagne "Weite wirkt", deren rheinischer Höhepunkt Pfingstsonntag in Mülheim gefeiert wurde.

Unter dem Motto "beGeistert 2016 - Weite wirkt" wurde ein Tag ganz im Zeichen der Ökumene gefeiert. "Weite wirkt" ist das letzte der Themenjahre vor dem Jubiläumsjahr 2017 zur Feier von 500 Jahren Reformation. Vor Beginn des Gottesdienstes machte Kraft, die als Schirmherrin "Weite wirkt" unterstützt, klar, dass es uns alle unmittelbar angehe, wenn es anderswo Krisen und Krieg gibt, und dass es aus tiefer Mitmenschlichkeit heraus gelte, den Betroffenen Schutz zu geben. Die Ursachenbekämpfung erfordere einen langen Atem. Selbstkritisch müsse sie sagen, da habe auch die Politik noch Nachholbedarf.  ::  weiterlesen



Nizaqete Bislimi - von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin

Interview in der Radiosendung OIPOD

Nizaqete Bislimi

Nizaqete Bislimi erzählt, wie sie in den 90er Jahren als Roma-Mädchen mit ihrer Familie vor dem Krieg im Kosovo floh. In Deutschland hoffte sie auf ein sicheres Leben. Jahrelang lebten die Bislimis in Flüchtlingsunterkünften und im Status der Duldung, ohne sichere Lebensperspektive, in Angst vor Abschiebung. Vom Asylbewerberheim startete sie eine außergewöhnliche Karriere. Als Anwältin für Ausländer- und Asylrecht setzt sie sich auch politisch für die Rechte von Geflüchteten in Deutschland ein.

Das Interview können Sie hier als Podcast hören:

OIPOD#44 - Nizaqete Bislimi

 




Kirche des gerechten Friedens

3. Rheinische Friedenskonferenz

3. Rheinische Friedenskonferenz

Die Evangelische Kirche im Rheinland als Kirche des gerechten Friedens. Welche Herausforderungen würden sich daraus ergeben? Wie könnte das konkret aussehen? Darum ging es bei der 3. Rheinischen Friedenskonferenz in Bonn, mit Impulsen aus der United Church of Christ.

„Kirche des gerechten Friedens, das bedeutet ein klares Nein und ein klares Ja. Ein klares Nein zum Tod und ein klares Ja zum Leben“, erklärte Dr. Mark Burrows, Professor an der evangelischen Fachhochschule in Bochum. Als sich seine Kirche, die United Church of Christ (UCC), in den 1980er Jahren zur „Just Peace Church“ einer Kirche des gerechten Friedens erklärte, sei dies in einer politisch schwierigen Zeit geschehen. „Mit diesem Beschluss wollte die UCC deutlich machen, dass sie Gewalt und Krieg ablehnt. Und auch ein klares Zeichen des Protestes gegen die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Europa setzen“, so Burrows.
 ::  weiterlesen



Von Klimaschutz bis soziale Gerechtigkeit - Rückblick auf die Tagung "Agenda 2030"

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutieren gesellschaftliche und politische Konfliktfelder sowie notwendige Veränderungen für eine nachhaltige Entwicklung

Diskussion mit Landtagsabgeordneten

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten auf einer Tagung vom 19.-20.2. in Haus Villigst die Bedeutung der UN-Nachhaltigkeitsziele für Deutschland und NRW. In diesen 17 Zielen verpflichten sich alle Staaten bis 2030 z. B. die Armut zu beseitigen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, den Verlust biologischer Vielfalt einzudämmen, soziale Ungleichheit abzubauen.

Der Chef der Staatskanzlei und Minister Franz-Josef Lersch-Mense führte aus, dass das Land NRW vor dem Hintergrund der neuen UN-Ziele, die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie stärken möchte. Handlungsbedarf sieht er dabei besonders im Bereich Integration. Im Rahmen der Eine-Welt-Arbeit des Landes sollen internationale Kooperationen z. B. mit Ghana und China verstärkt werden.

 ::  weiterlesen



Erklärung des Komitees des Internationalen Kirchenkonvents (Rheinland Westfalen) IKK zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland


„Du sollst den Fremdling nicht bedrängen und bedrücken, denn ihr seid selbst Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ 2. Mose 22,20
Christus spricht. „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ Matthäus 25,35
Im Internationalen Kirchenkonvent (Rheinland Westfalen) IKK haben sich 130 Gemeinden anderer Sprache und Herkunft im Rheinland und in Westfalen zu einem Netzwerk von Gemeinden aus reformatorischer Tradition zusammengeschlossen und miteinander und mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland ökumenische Zusammenarbeit vereinbart.
Da die meisten ihrer Mitglieder nicht aus Deutschland stammen, teilen die IKK-Gemeinden die Erfahrung der Fremdheit und der Aufnahme und zugleich die Verantwortung gegenüber Menschen, die nach Deutschland kommen. Durch ihre Erfahrung und die Vielfalt ihrer Sprachen haben die Gemeinden des IKK eine besondere Gabe und zugleich eine besondere Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland.  ::  weiterlesen



Weite Wirkt

Reformation und die Eine Welt 2016

Die Herausgeber des neuen Materialheftes „Reformation und die Eine Welt“ laden Kirchengemeinden und Gruppen und viele andere ein, das kommende Reformationsdekadejahr „Reformation und die Eine Welt“ und damit die Kampagne „Weite wirkt“ der Landeskirchen im Rheinland, Westfalen und Lippe mit zu gestalten.

In dem Materialheft finden sich praxisnahe Ideen und Anregungen. Kirchengemeinden und Gruppen erfahren ebenfalls, wie ihre Veranstaltungen und Projekte im Themenjahr 2016 unterstützt werden können – finanziell und mit Beratung.

Bezug des Materialheftes

Kostenfreie Exemplare (pro Bestellung max. 10 Hefte) können, solange der Vorrat reicht, bestellt werden bei:

Evangelische Kirche im Rheinland

Abteilung III  Ökumene, Mission und Weltverantwortung in Kooperation mit dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ)

Silke Werner, Hans-Böckler-Str. 7, 40476 Düsseldorf

E-Mail silke.werner@ekir-lka.de


Hier können Sie das Heft ansehen und herunterladen: :: weite-wirkt.pdf



Ökumenische Visite in der EKiR

Kritisch und solidarisch

okumenische Visite

Partner aus aller Welt haben die rheinische Kirche unter die Lupe genommen. Zehn Tage visitierten Gäste aus 17 deutschen, europäischen und überseeischen Partnerkirchen die Gemeinden und mehr zwischen Emmerich und Saarbrücken.

Theologisch und strukturell steht die Evangelische Kirche im Rheinland mit ihren 2,66 Millionen Mitgliedern vor großen Aufgaben. In ihren Umbrüchen hat sie sich als Teil einer großen Gemeinschaft von Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partnerkirchen unter die Lupe nehmen lassen: Gäste aus 17 deutschen, europäischen und überseeischen Partnerkirchen kamen deshalb vom 11. bis 21. Juni 2015 zu einer Ökumenischen Visite an Rhein, Saar und Wupper. Die Gäste u. a. aus Indonesien, Namibia, dem Kongo, Polen, den USA, Rumänien und Frankreich schauten sich die Arbeit in mehreren Regionen zwischen Niederrhein und Saarland an und sammelten ihre Beobachtungen und Anregungen in einem Dokument, das sie heute zum Abschluss der Visite der Kirchenleitung mit Präses Manfred Rekowski an der Spitze überreicht haben.  ::  weiterlesen



„Wir lassen uns den Konflikt angehen“

Zweites Treffen Palästina-Israel-Rheinland am 5.12.2015

Gruppenarbeit beim zweiten Treffen Palästina-Israel-Rheinland

Gruppenarbeit beim zweiten Treffen Palästina-Israel-Rheinland

„Wandel durch Handel – Wirtschaftsbeziehungen mit Israel und Palästina“ lautete das Thema des zweiten Netzwerktreffens Palästina-Israel-Rheinland (PIR). Rund fünfzig Frauen und Männer befassten sich über Referate, Workshops und Plenardiskussionen mit Fragen des wirtschaftlichen Austauschs von Israel, Palästina und der Europäischen Union. Welche Handelsbeziehungen zwischen Israel und Palästina, aber auch zwischen EU, Israel und Palästina gibt es? Wo liegen die Chancen und wo die Risiken von Handel und von Nicht-Handel, von differenzierendem Handel oder gar von Boykott?
Die sechste und letzte Stunde läuft, da brennen plötzlich die Sicherungen durch. Ein Zwischenruf unterbricht eine Frau. Ein anderer fällt wiederum ihr ins Wort. Dann reden alle gleichzeitig. Nahostkonflikt im Gemeindesaal der Evangelischen Lukaskirchengemeinde Bonn.
„Es gibt Gesprächs- und Klärungsbedarf“, fängt die moderierende Pfarrerin am Mikro die Emotionen wieder ein. Ringen um eine präzise Formulierung. Einander zuhören. Einander ausreden lassen. Trotz aller Weite der Meinungen zur Lage in Israel und Palästina gelingt auch auf der Zielgeraden wieder die Rückkehr zur Sachebene.  ::  weiterlesen




 

Alle GMÖ-Veranstaltungen

23.09. 2016 bis 30.09. 2016
Mülheim Ausstellung Mukuru - Mülheim :: mehr

So 25.09. 2016 | 11:15
Erlöserkirche, Mülheim-Heißen Partnerschaftsgottesdienst Tansania Der Partnerschaftskreis Tansania des Kirchenkreises An der Ruhr und die Kirchengemeinde Mülheim-He ... :: mehr

Mi 28.09. 2016 | 18:30
Ev. Ladenkirche Mülheim Durch die Wand – von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin :: mehr

29.09. 2016
Essen, Kreuzeskirche Weite wirkt Poetry Slam Grenzen-Los! Beim Poetry Slam wird Literatur lebendig. Junge Poetinnen und Poeten tragen ihre selbst verfassten ... :: mehr

Sa 08.10. 2016 | 10:00 bis 16:00
Melanchthonakademie in Köln, Kartäuserwall 24B Schulungskurs Kirchliches Umweltmanagement Der Hahn ist grün und kräht nachhaltig, um in der Region neue Mitstreiter zu aktivieren. Deutschl ... :: mehr

Sa 29.10. 2016 | 09:30
Köln, Gürzenich Tag der Inspiration Am Vorabend zum 500. Reformationsjahr möchten wir in die Zukunft schauen: Tag der Inspiration für ... :: mehr

Sa 29.10. 2016 | 14:30 bis 16:00
Trinitatiskirche Köln, Filzengragen Engagiert Kirche sein: Kirche für eine faire Welt Im Raum der Entdeckungen" thematisiert der Tag der Inspiration zwölf bewegende Herausforderungen a ... :: mehr

Sa 26.11. 2016 | 10:00 bis 16:00
Evangelische Lukaskirchengemeinde, Kaiser-Karl-Ring 25, 53111 Bonn „Staat machen“ – Auf dem Weg zur Anerkennung Palästinas Die Landessynode unserer rheinischen Kirche hat im Januar einen Beschluss unter der Überschrift ... :: mehr

Sa 26.11. 2016 | 14:30
Trinitatis Kirche Köln Reformation weltweit Gottesdienst des Internationalen Konvents Christlicher Gemeinden in Köln Anlässlich des Reformationsdekade-Jahres "Weite wirkt / Reformation und die Eine Welt 2016" lädt ... :: mehr

Mi 18.01. 2017 | 18:00
Kamp-Lintfort, Kloster Kamp, Abteiplatz 24 Grundkurs Fairer Handel 6 Termine für Aktionsgruppen, Weltläden und Interessierte. :: mehr

Mi 26.04. 2017 | 18:00
Moers Methodenworkshop für Aktionen zur Fairen Woche 2017 Workshop mit praktischen Übungen und Planung nächster Veranstaltungen zum Fairen Handel. :: mehr

01.09. 2017 bis 02.09. 2017
Rheydt Reformationssynode Welche Errungenschaften aus der Reformationszeit haben die Evangelische Kirche im Rheinland bis heu ... :: mehr